Hessischer Rundfunk Beitrag-Video
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1.Pflegende liegen am Boden:
Sie wollen, dass Pflege zum Koalitionsthema wird

Bei strahlender Sonne versammelten sich auf dem Frankfurter Römerberg am  Samstag, den 19.10.2013, Menschen aus der Pflege, die damit dem Facebookaufruf zum politischen FLASHMOB "PFLEGE LIEGT AM BODEN" folgten. In der Zeit von 11:00 bis 11:10 Uhr legten sie sich auf das Pflaster des Römerbergs mit Decken, um ihre Forderungen innerhalb dieser 10 Minuten öffentlich auszudrücken und ein Zeichen zu setzen. 

Hintergrund dieser bundesweiten Aktion ist, dass die unzureichende Situation der Pflege in die aktuellen Koalitionsverhandlungen gehöre. Scheinbar spiele sie dort keine Rolle. "Der Beitragssatz der Pflegeversicherung muss erhöht werden, um mehr Personal einstellen zu können", so die Hauptforderung.
Gemäß des Facebookaufrufs "Pflege liegt auf dem Boden" hatten sich bundesweit Menschen aus der Pflege an dieser Aktion beteiligt, auch in Frankfurt am Main.
 
Medienvertretungen waren auch gekommen. Der Hessiche Rundfunk  berichtete am gleichen Tag in der Nachrichtensendung der Hessenschau im zweiten Beitrag über das Ereignis.

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Symbolträchtige Lage: PFLEGE AM BODEN. Die Flashmob-Gruppe hatte sich spontan ausgerichtet mit Blick auf den Gerechtigkeitsbrunnen mit dem Frankfurter Adler-Wappen, auf die ehrwürdige  Nikolaikirche und zur wohlwollenden Sonne am 19. Oktober 2013 in Frankfurt am Main. Sie "liegen" für eine würdevolle Pflege und Betreuung für alle Menschen mit Pflegebedarf, die es in allen Altergruppen gibt.

B131024 pm 02 flashmop pflege sevor es zu Boden ging, wurden die schriftlichen Forderungen der Pflege "am Körper" - vor dem Rathaus Römer - erst einmal festgemacht: "DER PFLEGEVERSSICHERUNGSBEITRAG GEHÖRT IN DIE KOALITIONSVERHANDLUNGEN", die personelle Besetzung in der Pflege ist gegenwärtig viel zu gering.Daher liegt die Pflege  am Boden - auch in Frankfurt am Main.
 
131024 pm 01 flashmop pflege s Die Flashmob-Teilnehmenden aus der Pflege wünschten sich, dass noch viel mehr Kolleginnen und Kollegen bei derartigen Vernstaltungen mitmachen sollen. Ein Anfang aber sei gemacht. Auch die ganz jungen Menschen aus der privaten Lebenssituation der Pflegeden waren zugegen - im Kinderwagen.
 
 
 
 
 



 
 
 


 
 

 


Stadt Frankfurt am Main:  link externwww.stadtfrankfurt.de 
Stadt Frankfurt

 


Kampagnenauftritt: link externwww.aelterwerden-in-frankfurt.de

    

   pdf-1 40x40  PR-Preisverleihung
Goldene Brücke
    

Überraschendes Gold für die stationäre Altenpflege in Frankfurt am Main
Die Presse- und Kommunikationsstelle und der Heimleiterkreis des FRANKFURTER FORUMS FÜR ALTENPFLEGE (FFA) erhielten am 26. September 2003 den PR-Preis Goldene Brücke.

Während eines festlichen Galaabends im Wiesbadener Kurhaus überreichte der Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. (DPRG), Jürgen Pitzer, der Leiterin der FFA-Pressestelle und Mitgliedern des Forums den PR-Preis 2003 in Gold. Er ist im deutschsprachigen Raum die höchste Auszeichnung für besondere Leistungen in der Öffentlichkeitsarbeit und wird von der DPRG und dem F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH verliehen. In diesem Jahr gingen 142 Bewerbungen ein, aus denen die hochkarätig besetzte Fachjury insgesamt 18 PR-Preisträger ermittelte.

Die Leiterinnen und Leiter der Altenpflegeheime und die Pressestelle des FFA danken der Jury, der DPRG und dem F.A.Z.-Institut sehr herzlich für diese Auszeichnung , die in der Kategorie Kommunikationsmanagement in Gold auch an die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, die Bertelsmann AG, Gütersloh, und die Altana AG, Bad Homburg, ging.
 
Provokant klingende PR-Kampagne prämiert
Prämiert wurde das FFA für seine vier Jahren währende PRKampagne: „Die Würde des Alters ist antastbar“, die eine kleine Projektgruppe des Forums ausgearbeitet und in Kooperation mit dem gesamten Heimleiterkreis umgesetzt hatte. Eine Fallstudie in Altenpflegeheimen Frankfurts ergab, dass Pflegekräfte durch unzureichende Rahmenbedingungen unter hohem Zeitdruck stehen. Dieser bedingt Überlastung und Pflegefehler. Somit kommen die Heimbewohner, von denen über die Hälfte an Desorientierungen leiden, häufig zu kurz und eine würdevolle Begleitung ist nicht ausreichend gewährleistet. Diese Botschaft erreichte die Sozialpolitiker von CDU, FDP, GRÜNEN und SPD in Frankfurt. Im Jahr 2000 beschloss die Stadtverordnetenversammlung eine jährliche Unterstützung in Höhe von 1,7 Mio Euro für die Altenpflegeheime und seit 2001 werden Projekte für vorwiegend desorientierte Heimbewohner realisiert. Altenpflege ist schon jetzt für viele unterschiedliche Berufsgruppen und Zulieferindustrien ein gewichtiger Arbeitsmarkt, der Zukunft hat.
 
Frankfurter hat die Nase vorn
Im September verlängerte die Stadt Frankfurt am Main – trotz Sparkurses – ein zweites Mal ihr Sofortprogramm zur Verbesserung der psychosozialen Betreuung in Frankfurter Altenpflegeheimen. Die Projekte tragen dazu bei, den Alltag älterer Menschen in Altenpflegeheimen lebenswerter zu gestalten und mehr Betreuungspersonal in den Heimen dafür einzusetzen.
 
Wir alle sind gefragt, wenn desorientierte Menschen Hilfe brauchen
Die Projektleiterinnen und -leiter stellen auf einem „Seniorenmarkt“ am 10. Oktober 2003 in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr ihre Arbeit den Bürgerinnen und Bürgern Frankfurts auf der Konstablerwache vor. Da werden Clowns ihre verzaubernden Darbietungen präsentieren, die Passanten erhalten – auf Wunsch – Massagen, sie können Life-Musik einer Seniorenband hören und sich in das lebendige Treiben der Frankfurter Projektarbeiten einbeziehen lassen. Es geht auch darum den Bürgern zu zeigen, welchen Umgang an Demenz Erkrankte brauchen. Es wird immer mehr desorientierte ältere Menschen geben, die auf die Hilfestellung von uns allen angewiesen sind.

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Diese Datei herunterladen (Ratgeber_Pflege_BMG_2015.pdf)BMG Ratgeber Pflege 2015[70 Seiten][07]4960 kB
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